Perfektionismus
Perfektionismus fühlt sich an wie Anspruch – ist aber oft Angst: vor Fehlern, Kritik oder dem Gefühl, nicht zu reichen. Er kostet Zeit, blockiert Start und macht selten wirklich zufrieden.
Kurz erklärt
Perfektionismus ist oft ein Schutz: „Wenn ich es perfekt mache, kann mich niemand angreifen.“ Das Problem: Perfekt ist nie erreicht. Du investierst zu viel Zeit, vermeidest Sichtbarkeit oder schiebst auf. Lösung: klare Standards, Grenzen und ein neues Verhältnis zu Fehlern.
Wie Perfektionismus Zeit frisst
- Du überarbeitest zu lange.
- Du startest nicht, weil du „noch nicht bereit“ bist.
- Du sagst Ja zu mehr, um zu beweisen, dass du es schaffst.
- Du ruhst erst, wenn alles fertig ist (was nie passiert).
„Gut genug“ trainieren
- Definiere den Standard: Was ist „gut genug“ in 80% der Fälle?
- Timebox: Maximalzeit festlegen (z. B. 45 Minuten).
- Abgabe-Ritual: abschicken, bevor es „perfekt“ ist.
- Feedback sammeln: Realität schlägt Angst.
Selbstwert schützen
Du bist nicht deine Leistung. Selbstwert wird stabiler, wenn du dir erlaubst: Fehler sind normal, Lernen ist normal, Grenzen sind normal.